GGW 高精度测量技术助力 TU Graz IFT 质量保障
Hochpräzise Messtechnik von GGW für zuverlässige Qualitätssicherung am IFT der TU Graz
GGW 的高精度测量技术被用于格拉茨工业大学(TU Graz)IFT 研究所的质量保障与教学,双方合作可追溯至约 35 年前为该校建造长度比较仪的首个订单。IFT 的 Precision Lab 让学生完整制造、测量并功能检验一只阀门,从而理解工艺、制造精度和表面质量对泄漏、换向力与运行行为的影响,ISO-GPS、形状与位置公差及合适检验方法的选择也被反复纳入教学。GGW 曾在奥地利试点工厂计划和智能工厂建设中担任研究伙伴,并支持测量基础设施搭建;客户也可在 Precision Lab 了解并使用这些系统。面对客户项目,GGW 从具体测量任务出发确定系统配置,并覆盖选型、应用测试、调试、培训、维护与维修,定期以可溯源至认证标准器的方式核查系统是否仍满足规格。IFT 的新加工中心支持最高 8 kHz 的边缘数据采集,为此前可用采样率的 16 倍,用于将过程状态与实测质量特征关联,并以高精度形状、位置和表面测量为 AI 模型提供可靠参考值。
Präzision muss erlernt werden
Das Precision Lab erfüllt am IFT zudem eine wichtige Aufgabe in der Ausbildung. Studierende sollen den Zusammenhang zwischen Konstruktion, Tolerierung, Herstellung, Messung und späterer Bauteilfunktion praktisch erleben. Der Institutsvorstand nennt dafür ein Beispiel aus der Laborübung Fertigungstechnik. Ein Ventil wird komplett gefertigt, anschließend vermessen und funktional geprüft. So lässt sich nachvollziehen, welchen Einfluss das Verfahren selbst, die Fertigungsgenauigkeit und die Oberflächenqualität etwa auf Leckage, Schaltkräfte oder das Betriebsverhalten haben. Toleranzen bleiben damit keine abstrakten Werte auf einer technischen Zeichnung. Auch ISO-GPS, Form- und Lagetoleranzen sowie die Auswahl geeigneter Prüfverfahren werden wiederholt aufgegriffen. Das Labor schafft in idealer Weise den direkten Bezug zum realen Bauteil.
Partnerschaft über Jahrzehnte
Die Verbindung zwischen GGW und dem IFT in Graz reicht weit zurück. Intensiviert wurde sie unter anderem im Zuge der österreichischen Pilotfabriken-Initiative und beim Aufbau der Smart Factory. GGW war dabei Forschungspartner und unterstützte den Aufbau der messtechnischen Infrastruktur. Roland Widrich verweist hier sogar an den ersten Auftrag vor rund 35 Jahren beim Bau eines Längenkomparators an der TU Graz.
Diese vertrauensvolle Zusammenarbeit eröffnet GGW auch die Möglichkeit, sich gemeinsam in Forschungsprojekte und neue Anwendungen einzubringen und zugleich den Austausch mit Studierenden und Absolventen zu pflegen. Masterarbeiten und studentische Projekte liefern neue Lösungsansätze. Kunden können zudem die Systeme im Precision Lab kennenlernen und für anspruchsvolle Anwendungen nutzen. „GGW überzeugt vor allem durch die Nähe zur industriellen Praxis und das Verständnis für die Anforderungen der Fertigungsbetriebe“, freut sich Prof. Haas über die gute Zusammenarbeit.
Von der Messaufgabe zum passenden System
Auch bei Kundenprojekten steht zu Beginn die konkrete Messaufgabe. Welche Merkmale sind zu prüfen? Welche Toleranzen gelten? Erfolgt die Messung im Labor, direkt in der Fertigung oder voll automatisiert innerhalb einer Linie? Daraus ergibt sich die passende Systemkonfiguration.
GGW begleitet seine Kundschaft von der Auswahl über Applikationstests und Inbetriebnahme bis hin zu Schulung, Wartung und Reparatur. Gerade bei hochgenauer Messtechnik muss regelmäßig überprüft werden, ob das System weiterhin innerhalb der geforderten Spezifikation arbeitet. Die Rückführung auf zertifizierte Normale bildet dafür die Grundlage. Kundenspezifische Serviceprogramme sind dabei essenzieller Teil des Leistungsspektrums von GGW.
Roland Widrich empfiehlt, die Messtechnik mit den Anforderungen wachsen zu lassen. Ein komplett ausgestatteter Messraum muss nicht am ersten Tag stehen. Früh geklärt werden sollte jedoch, was künftig gemessen und dokumentiert werden muss. Bei hohen Genauigkeiten gehören Temperierung, geeigneter Untergrund und Schutz vor Vibrationen bereits in die Planung.
Reale Messwerte für virtuelle Sensoren
Am IFT geht die Entwicklung bereits weiter. Virtuelle Sensorik, Edge Computing und KI gehören ebenfalls zu den Forschungsthemen. Das neue Bearbeitungszentrum des Institutes ermöglicht laut Prof. Haas eine Edge-Datenerfassung mit bis zu 8 kHz. Gegenüber der zuvor verfügbaren Abtastung der 16-fache Wert. Prozesszustände können damit noch detaillierter erfasst und mit real gemessenen Qualitätsmerkmalen in Beziehung gesetzt werden. KI wird zur Auswertung größerer Datenmengen und zur Ursachenanalyse eingesetzt. Belastbare Modelle brauchen jedoch verlässliche Referenzwerte. Hochgenaue Form-, Lage- und Oberflächenmessungen liefern dafür die Basis. Auch bei zunehmender Digitalisierung bleibt für Prof. Haas eines unverändert: „Im Zentrum des Geschehens, gerade in der Messtechnik, bleibt der Mensch.“
Qualität als Standortfaktor
Roland Widrich erwartet, dass sich heimische Fertiger künftig noch stärker über anspruchsvolle Bauteile, hohe Genauigkeiten und besondere Prozesskompetenz differenzieren müssen. Standardisierte Großserien geraten zunehmend unter internationalen Kostendruck. Wer Aufgaben übernimmt, bei denen andere an technologische Grenzen stoßen, benötigt Fertigungs- und Messtechnik auf entsprechendem Niveau.
Das Precision Lab der TU Graz zeigt, wie eng Fertigung und Qualitätssicherung bei hochpräzisen Bauteilen miteinander verbunden sind. Prof. Franz Haas bringt die Bedeutung der Messtechnik für den Fertigungsstandort abschließend auf den Punkt: „Kein Markterfolg ohne Qualitätssicherung und Messtechnik. Denn ich kann nichts verkaufen, wenn ich nicht nachweisen kann, dass das Produkt funktionieren wird.“
来源:X-Technik · 奥地利切削加工 · zerspanungstechnik.com