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X-Technik · 奥地利切削加工·· 14 天前AI 评分22

Walter 如何用 Advanced Engineering 匹配加工工艺

The Right Match für den Bearbeitungsprozess

AI 导读

Walter 以 Advanced Engineering 名义提供覆盖工艺开发全链条的工程服务,由具备多年经验的工艺工程师把刀具技术与 CAM 知识落到客户机床上并实际试切。项目开始前,Walter 与客户共同确定可量化目标,并在条件允许时把目标写入合同,例如约定 100% 目标达成时的计费方式以及结果低于目标时的分级方案。简单任务数天内完成,复杂项目可能持续六周或更久,取决于工作范围与目标;Walter 强调不只做机床到位后的“救火”,而是先把工艺搭建稳定,使其持续达到所需质量。位于图宾根的 Technology Center 可把客户项目中的关键工序单独拿出来验证,例如测试两三种刀具方案或为关键加工提供依据,从而降低客户现场调试风险。CAM 在 Walter 眼中是把工艺策略落到客户机床上的工具,客户自身的编程部门仍是其 CAM 系统的主要对接方;Walter 还使用 Walter GPS、刀具库和数字化刀具装配等数字工具,并已开展 AI 相关客户项目,例如从机床采集质量信息回传 CAM、再把修正自动反馈到工艺中。Walter 认为 AI 会承担部分工艺设计工作,但短期内不会出现把 STEP 模型导入系统后即在任意客户机床上自动生成完整工艺的情况。

正文 · 原文

Werden die Ziele vor Projektbeginn verbindlich festgelegt?

Wenn es die Rahmenbedingungen zulassen, auf jeden Fall. Wir definieren gemeinsam mit dem Kunden, welche Ziele erreicht werden sollen und was wir dabei tatsächlich beeinflussen können. Es gibt jedoch immer Faktoren, die außerhalb unseres direkten Einflusses liegen, etwa die Maschine oder die personelle Situation beim Kunden. Deshalb prüfen wir sehr genau, welche Leistung wir verbindlich zusagen können.

Bei geeigneten Projekten können wir konkrete Zielvereinbarungen treffen und diese auch vertraglich abbilden. Dann lässt sich beispielsweise festlegen, welche Leistung bei 100 Prozent Zielerreichung verrechnet wird und wie eine Abstufung aussieht, falls das Ergebnis darunterliegt. Das verlangt natürlich auch von uns eine realistische Einschätzung, was technisch machbar ist.

Wie läuft ein typisches Projekt ab, wenn ein Kunde mit einem komplexen Bauteil auf Sie zukommt?

Die Bandbreite ist enorm. Manche Aufgaben lassen sich innerhalb weniger Tage bearbeiten, komplexere Projekte können sechs Wochen oder länger dauern. Entscheidend sind Umfang und Zielsetzung. Wir wollen dabei möglichst nicht nur als Feuerwehr auftreten, wenn eine Maschine bereits steht. Natürlich helfen wir auch in solchen Situationen. Unser eigentlicher Anspruch ist aber, den Prozess sauber aufzusetzen, sodass er anschließend stabil läuft und die geforderte Qualität dauerhaft erreicht. Zu Beginn schaffen wir deshalb gemeinsam mit dem Kunden einen definierten Projektstand. Was ist das Ziel? Wann muss die Maschine produktiv laufen? Welche Ressourcen stehen zur Verfügung? Damit können wir auch unsere eigenen Kapazitäten entsprechend planen und dem Kunden eine verlässliche Perspektive geben.

Welche Rolle spielt dabei das Technology Center in Tübingen?

Eine sehr große. Es erlaubt uns, kritische Prozessschritte aus einem Kundenprojekt herauszunehmen und gezielt zu untersuchen. Dafür müssen wir nicht zwangsläufig das komplette Bauteil unter exakt denselben Bedingungen fertigen. Manchmal geht es beispielsweise darum, zwei oder drei Werkzeugvarianten zu testen oder eine kritische Bearbeitung abzusichern. Vielleicht ist der Kunde bei einer Lösung zunächst skeptisch und möchte einen Nachweis sehen. Dann suchen wir im Technology Center die bestmögliche Maschinenkonfiguration und testen genau diesen Teil des Prozesses. Zusätzlich stehen uns innerhalb von Walter weitere Möglichkeiten über Forschung und Entwicklung zur Verfügung. Am Ende zählt natürlich immer die reale Situation beim Kunden. Aufspannung, Maschine und Umfeld bestimmen, ob ein Prozess dort genauso funktioniert. Aber wir können viele kritische Punkte bereits vorher untersuchen und dadurch das Risiko beim Einfahren erheblich reduzieren.

Welche Bedeutung hat die CAM-Programmierung innerhalb Ihrer Projekte?

Für uns ist CAM ein Werkzeug, mit dem wir unsere Prozessstrategie auf die Kundenmaschine bringen. Deshalb müssen unsere Prozessexperten damit sehr gut umgehen können. Wobei mir eine Unterscheidung wichtig ist: Wir sind keine CAM-Abteilung. Der wichtigste Ansprechpartner für das CAM-System bleibt beim Kunden dessen eigene Programmierung.

Wir beschäftigen uns zudem intensiv mit den digitalen Werkzeugen, die uns schneller und effizienter machen. Dazu gehören beispielsweise Walter GPS, Tool Libraries oder der digitale Werkzeugzusammenbau. Unser Team ist häufig sehr früh eingebunden, wenn solche Lösungen getestet und weiterentwickelt werden. Gleichzeitig beobachten wir genau, welche neuen Technologien und Systeme am Markt entstehen.

Damit sind wir zwangsläufig beim Thema Künstliche Intelligenz. Wird KI künftig Teile Ihrer Prozessauslegung übernehmen?

Davon bin ich überzeugt. Ich habe aber überhaupt keine Sorge, dass sie unsere Prozessexperten ersetzen wird. Wir müssen KI nutzen, um effizienter zu werden. Die Zahl der Anfragen wird weiter steigen und auch im Engineering müssen wir schneller werden. Ein großer Vorteil von Walter ist, dass wir über sehr viele und vor allem hochwertige Daten verfügen. Wenn wir diese besser nutzen können, entsteht daraus ein enormes Potenzial. Dass wir irgendwann ein STEP-Modell in ein System laden und anschließend ein vollständig fertiger Prozess automatisch auf jeder Kundenmaschine läuft, sehe ich jedoch noch lange nicht. Dafür gibt es zu viele Einflussgrößen.

Wie konkret beschäftigen Sie sich bereits mit KI-Anwendungen?

Sehr konkret. Wir schauen uns beispielsweise KI-Module für die Programmierung an und prüfen, wie weit diese Lösungen technisch tatsächlich sind und wo sie uns oder unseren Kunden helfen können. Es gibt auch bereits Kundenprojekte, bei denen wir KI und eigene Entwicklungen einsetzen. In einem Projekt greifen wir beispielsweise Qualitätsinformationen aus der Maschine ab, übertragen sie zurück ins CAM und nutzen diese Daten, um Korrekturen wieder automatisiert in den Prozess zurückzuführen. Solche geschlossenen Kreisläufe sind ausgesprochen spannend. Dabei arbeiten wir sowohl mit eigenen Lösungen als auch mit externen Partnern. In diesem Bereich wird in den kommenden Jahren sehr viel passieren.

Viele Werkzeughersteller bieten heute Prozessunterstützung an. Wo sehen Sie die besondere Stärke von Walter?

Für mich liegt sie eindeutig im Know-how unserer Mitarbeiter. Ein kompetenter Prozessingenieur wird man nicht innerhalb weniger Monate. Dahinter stehen viele Jahre Erfahrung. Unsere Leute verbinden aktuelle Werkzeugtechnologie mit fundiertem CAM-Wissen und können dieses Know-how anschließend auf die konkrete Kundenmaschine übertragen. Und sie bleiben nicht beim theoretischen Konzept stehen. Sie gehen zum Kunden, stehen an der Maschine und fahren den Prozess tatsächlich auch ein. Diese komplette Kette innerhalb eines Teams abzudecken, ist anspruchsvoll. Für mich ist das High-Class-Engineering. Genau diese Kompetenz platzieren wir bei Walter unter dem Namen Advanced Engineering als Premium Service. Damit bieten wir unseren Kunden weit mehr als Werkzeuge: ganzheitliche Engineering-Leistungen entlang des gesamten Bearbeitungsprozesses, von der CAM-Programmierung und Simulation über datengetriebene Prozessoptimierung bis hin zu Vorrichtungs- und Fertigungskonzepten.

Ihr eigener Werdegang passt sehr gut zu diesem Anspruch. Wie sind Sie zu Ihrer heutigen Aufgabe gekommen?

Ich bin seit 24 Jahren bei Walter und habe als Industriemechaniker begonnen. Danach war ich in der Fertigung und unter anderem beim Schleifen von Vollhartmetallfräsern tätig. Über den zweiten Bildungsweg habe ich mich weiterqualifiziert und bin anschließend in die Entwicklung gewechselt. Danach selbst Werkzeuge entwickelt und erste Kundenprojekte betreut. Damit kam auch das CAM-Thema immer stärker dazu. Später wechselte ich ins Produktmanagement und war lange für Vollhartmetallfräser verantwortlich. Der Xill·tec ist beispielsweise ein Produkt, zu dessen Entwicklung ich maßgeblich beigetragen habe. Heute kann ich diese unterschiedlichen Erfahrungen aus Fertigung, Entwicklung, Produktmanagement und Kundenprojekten zusammenführen. Für die Leitung eines Teams aus erfahrenen Prozessingenieuren ist dieses technische Verständnis aus meiner Sicht absolut notwendig.

Wann ist für Sie abschließend ein Prozess wirklich „The Right Match“?

Wenn der Prozess beim Kunden stabil läuft und exakt die Ziele erreicht, die wir zu Beginn gemeinsam definiert haben. Das kann mehr Produktivität, höhere Prozesssicherheit oder eine zuverlässig laufende Nachtschicht sein. Entscheidend ist für mich, dass unsere Lösung nicht nur theoretisch funktioniert, sondern an der Maschine dauerhaft das liefert, was der Kunde braucht.

Danke für die interessanten Einblicke!

来源:X-Technik · 奥地利切削加工 · zerspanungstechnik.com